Embodiment kann uns neurodiversen Menschen helfen, in der Welt besser zurechtzukommen.
Das Ziel ist, Körper, Geist und Seele besser miteinander in Kontakt zu bringen. Und das eigene Selbst sowohl zu fühlen, zu erkennen und in einer sich sicher anfühlenden Form zu verkörpern, auszuleben.
Viele neurodiverse Menschen haben die Erfahrung gemacht, sich so weit anzupassen, dass wir nur den Platz benötigen, den die Gesellschaft uns zugesteht. In der Schule ist es das brave Mädchen, das immer unauffällig gut ist, vielleicht sehr verträumt, aber leise. Oder das kooperative Kind, das nicht anecken möchte, aber nachmittags nur müde und erschöpft ist. Die Frau, die freundlich auf jeden Smalltalk im Kindergarten ihrer Kinder eingeht, aber nicht den Sin dahinter versteht und sich ausgelaugt fühlt. Oder die, die nicht zeigt, was sie alles kann, was sie interessiert, einfach weil sie dann komisch angeschaut wird.
Und diese Mechanismen üben viele von uns von klein auf. Unbewusst. Und irgendwann wissen wir selbst nicht so genau, wo wir geblieben sind, warum so vieles so anstrengend ist. Warum wir Sachen verlegen, Termine vergessen, unsere Kinder anmotzen oder im Job unzufrieden sind.
Im Embodiment-Coaching gehen wir verschiedene Wege, ganz abhängig von deinem Thema. Sind es sogenannte kleine Traumata? Gibt es bestimmte Themen, die gerade im Vordergrund stehen, Beziehung? Familie? Beruf? Dein Selbst in der Welt? Und auch die Tools passen sich an, im Pantarei beziehen wir den Körper direkt in die Arbeit mit ein, gehen durch Berührung in Kontakt. Coaching ist größtenteils verbal mit einer Reflektion auf den Körper. Vielleicht arbeiten wir auch im Laufen, dann hilft die Bewegung dem Geist. Aber immer schauen wir auf eine zentrale Frage: Was fühlst du?
