Vor einigen Jahren habe ich noch als angestellte Architektin gearbeitet. Ich war verheiratet, hatte drei Kinder, habe den größten Teil der Care-Arbeit erledigt und "nebenbei" eine Dissertation geschrieben.
Bis es nicht mehr ging.
Die Kinder brauchten was anderes, ich brauchte was anderes, wir als Paar brauchten was anderes. Ich habe gekündigt und wurde freiberufliche Architektin. Neurodiversitäten wurden erkannt und konnten gesehen werden. Ich fing an, mich autodidaktisch mit Hochbegabung und AD(H)S auseinanderzusetzen, habe ehrenamtlich einen Raum für Eltern angeboten. Der Rest blieb, es war aber schon leichter.
Und nach ein paar Jahren ging auch das nicht mehr. Die Kinder wurden älter, wir als Paar haben uns verändert. Ich habe meine Dissertation abgeschlossen. Und war echt müde.
Also habe ich mit Embodiment angefangen. Also eigentlich habe ich mir etwas gesucht, damit ich mich erhole, einen Weg finde, weniger erschöpft zu sein. Und das hat einiges angeschubst. Ich habe festgestellt, dass reine Architektur nicht mein Sinn ist. Ich liebe Architekturvermittlung, aber das reichte mir nicht.
Ich bin wissbegierig, probiere gern neues aus, lebe in der Stadt, liebe das Meer.
Meine Erfahrungen mit meinen Kindern, dem Leben, meiner eigenen Hochbegabung und vielfältigen Berührungspunkten mit Neurodiversitäten sowie den vielfältigen Herausforderungen des Lebens in unserer Gesellschaft als Familie haben mir gezeigt: Es fehlt die Unterstützung der Eltern. Und aus diesem Bedarf entwickelte sich meine Passion: Einen Raum für Eltern zu schaffen, an dem sie sich sicher, gesehen, verstanden fühlen, mit allem, was ihren Alltag beeinflusst. Und hierbei möchte ich den Fokus legen auf neurodiverse Eltern, neurodiverse Kinder und auf Eltern von Kindern, die bereits in der Schule sind, mitten in der Pubertät stecken oder kurz vor dem Auszug stehen.
Eine vielleicht sehr subjektive Wahrnehmung: für Eltern von älteren Kindern gibt es kaum Räume. Als ob die Pubertät nicht mehr besprochen werden muss. Oder - und das vermute ich sehr - die Kontakte zwischen den Eltern werden weniger je selbstständiger die Kinder werden. Und je weniger Kontakte da sind, desto weniger Gleichgesinnte gibt es. Und gleichzeitig entwickeln sich die Kinder immer individueller. Die Herausforderungen und familiären Themen werden vielfältiger. Und damit schwieriger einfach so zu besprechen.
Zuerst habe ich diese Räume für Eltern ehrenamtlich geöffnet, mit der Zeit aber festgestellt, dass mehr Wissen, mehr Handwerkszeug notwendig ist. Und ehrenamtliche Arbeit nicht ausreicht für das,
was ich bieten möchte.
Also habe ich mich auf den Weg gemacht.
Für mich selbstverständlich ist eine kontinuierliche, teils auch autodidaktische Weiterbildung.
Besondere Spezialisierungen habe ich in den Bereichen Hochsensibilität, Hochbegabung, AD(H)S, ASS, 2E.
2022: Fachberaterin Hochsensibilität (B.I.E.K.)
2023: Begabungspädagogin (IFLW)
2023/24: Embodimentor:in® inkl. Breathwork.
2024/25: Pantarei-Approach
Herbst 2025: Net-Training (NET-Insitute)
Seit Sommer 2025: Ausbildung in der Logotherapie am Elisabeth-Lukas-Archiv Bamberg
Ich bin Mitglied im AlphaGenius-Netzwerk für Hochbegabung und als Fachfrau registriert.
Zudem bin ich Mitgleid bei Mensa e.V.
